Kein Stopp an der Grenze

Ländergrenzen dürfen kein Hindernis bei der Arbeitsvermittlung sein. Diese Losung stand im Mittelpunkt des ersten „Projekt 45“, eines Austausches von Regionaldirektions-Experten aus den Bereichen Europaservice und „gute Erwerbsbiographien schaffen“ sowie dem Nationalen Koordinierungsoffice (NCO) und dem GrensWerk. GrensWerk-Berater Michael Paskert verdeutlichte in der Runde die Notwendigkeit, Betrieben und Jobsuchenden euregionale Kenntnis- und Eignungsfeststellung sowie Qualifizierung zu ermöglichen.

Die Regularien §45 SGB III dürften eben nicht nach dem Motto „Grenze und dann Schluss“ sondern müssten vielmehr nach dem Leitspruch „Grenzenlos arbeiten“ ausgelegt werden. Insofern gilt es auszuloten, inwieweit sich Möglichkeiten ergeben, die kostengünstigsten und erfolgreichsten Förderinstrumente zur Integration in Beschäftigung auch außerhalb des Geltungsbereichs des SGB III umzusetzen.